African Parks | 21 Dezember 2019

2019 im Rückblick

Kyle de Nobrega rhino liwonde
Ein Ranger mit einem betäubten Spitzmaulnashorn, das in den Liwonde-Nationalpark in Malawi umgesiedelt wird © Kyle de Nobrega

Liebe Freunde,

2019 war ein stürmisches Jahr, in dem wir um den Schutz der verbleibenden wilden Landschaften Afrikas kämpften. Kurz vor Ende des Jahres, am 1. November, konnten wir den Matusadona-Nationalpark in Simbabwe in unser Portfolio aufnehmen. Somit verwalten wir neu 16 Parks in 10 Ländern mit mehr als 12 Millionen Hektar Landfläche. Ich freue mich Ihnen zudem mitteilen zu dürfen, dass wir im November die Meldung des Rwanda Development Board erhalten haben, dass unser Antrag für den Nyungwe-Nationalpark genehmigt wurde und die Vertragsverhandlungen begonnen haben. Darüber hinaus stehen wir kurz davor, den Iona-Nationalpark in Angola zu unterzeichnen. Wir arbeiten derzeit am vorrangigen Interventionsplan für den W-Nationalpark in Benin, von dem wir erwarten, dass er sich zu einem vollständigen Verwaltungsmandat entwickelt. Wir gehen davon aus, dass wir den Managementauftrag für diese Parks Anfang 2020 erhalten werden, was uns unserem Ziel näherbringt, 20 Parks bis 2020 zu verwalten.

Rückkehr der Natur  

Es war ein gutes Jahr im Hinblick auf Artenwiederherstellungen. Im Juni kamen fünf Östliche Spitzmaulnashörner sicher im Akagera-Nationalpark in Ruanda an. Die Nashörner in diesem bedeutsamen Transport – dem größten, der je aus einem Zoo zurück in die Wildnis erfolgte – stammten aus dem Safari-Park Dvůr Králové in Tschechien. Die Umsiedlung war ein gemeinsames Projekt mit dem Europäischen Verband der Zoos und Aquarien (EAZA) und dem Rwanda Development Board (RDB) mit dem Ziel, die Größe und genetische Vielfalt der bestehenden Nashornpopulation im Akagera-Nationalpark zu erhöhen. Im November wurden die Nashörner in einem eingezäunten Gebiet innerhalb des Parks ausgesetzt, wo es ihnen weiterhin gut geht und ein engagiertes Team von Fährtensuchern sie täglich überwacht.

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Einer der fünf wiederangesiedelten Geparden im Majete-Wildtierreservat, Malawi © Johannah Taylor

Im Juli kehrten Geparden in das Majete-Wildtierreservat in Malawi zurück. Die südafrikanischen Reservate Welgevonden, Samara, Dinokeng und Madikwe spendeten die Gründerpopulation. Zusammen mit der im Jahr 2017 wiederangesiedelten Population im Liwonde-Nationalpark ist dies Teil eines größeren Plans zur Wiederherstellung der Gepardenmetapopulation im südlichen Afrika, ein Projekt unter Leitung des Endangered Wildlife Trust. Den fünf Geparden geht es gut – zur Freude der Touristen in Majete.  Im Juli wurden zudem 199 Büffel vom North Luangwa-Nationalpark in die Bangweulu-Feuchtgebiete in Sambia umgesiedelt. Bereits sechs neue Kälber wurden gesichtet.

Gemeinsam mit Ezemvelo KZN Wildlife, dem WWF Südafrika und dem Malawi Department of National Parks and Wildlife (DNPW) siedelten wir im November erfolgreich 17 Spitzmaulnashörner aus Südafrika in den Liwonde-Nationalpark in Malawi um. Dies war der bisher größte Lufttransport von Spitzmaulnashörnern, für die eine Boeing 747 gechartert werden musste. Auf der Grundlage einer Verwahrungsvereinbarung zwischen Malawi und Südafrika möchten wir die Spitzmaulnashornpopulationen Malawis stärken und regionale Bemühungen um die Erhaltung dieser vom Aussterben bedrohten Art unterstützen. Obwohl die Umsiedlung ein großer Erfolg war, mussten wir mit großem Bedauern berichten, dass zwei Nashörner eine Woche nach ihrer Freilassung aufgrund eines Zwischenfalls mit einem Elefanten und möglicherweise einem anderen Nashorn starben. Die restlichen Nashörner haben sich in ihrer neuen Heimat gut eingelebt.

Wir planten im Jahr 2019 Leoparden in Liwonde wiederanzusiedeln, doch aufgrund einiger Verzögerungen in Simbabwe wurde die Umsiedlung auf 2020 verschoben. Den beiden Nashörnern im Zakouma-Nationalpark im Tschad geht es nach wie vor gut, und wir freuen uns darauf, den Rest der Umsiedlung Ende 2020 abzuschließen. Diese Artenumsiedlungen und Wiederansiedlungen sind wichtige Wiederherstellungsprojekte ausgerotteter Arten, die nur dank der Zusammenarbeit mit unseren NGO-Partnern sowie unseren Geldgebern möglich sind. Die Rückkehr dieser Tiere bedeutet, dass die Parks sicher sind und die Bedingungen erfüllt sind, damit die Tiere dort gedeihen können. Die Tiere helfen nicht nur den Landschaften, sondern auch den lokalen Gemeinschaften, die von einer Tourismuswirtschaft und anderen mit Wildtieren verbundenen einkommensschaffenden Maßnahmen profitieren.

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Nördliche Kronenkraniche umgeben von Webervögeln im Zakouma-Nationalpark, Tschad © Kyle de Nobrega

Ein weiterer Höhepunkt für die Tierwelt ist der Anstieg der Kordofan-Giraffenpopulation im Garamba-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo von 22 im Jahr 2012 auf 58 Tiere. Eine von der International Crane Foundation durchgeführte Vogelbeobachtung im Zakouma-Nationalpark im Tschad zählte 14 000 Nördliche Kronenkraniche im Park. Das ist die größte je registrierte Anzahl Kraniche. Das Team dokumentierte zudem 175 Vogel- und 35 Säugetierarten innerhalb nur einer Woche vor Ort, was den heutigen Artenreichtum in Zakouma bestätiget. Wildtieruntersuchungen im Natur- und Kulturreservat Ennedi im Tschad deuten auf mehr Tiere als bisher angenommen, wobei mindestens 185 Vogelarten und 18 Säugetierarten gezählt wurden. Die Wildtierpopulationen von Akagera stiegen von 12 000 Tieren im Jahr 2017 auf 13 500 im Jahr 2019. Im Nkhotakota-Wildtierreservat in Malawi wurde zum ersten Mal eine Roan-Antilope von einer Kamerafalle abgelichtet. In Zakouma wurden weiteren fünf Elefanten und acht Kordofan-Giraffen Satellitenhalsbänder angelegt; in Pendjari wurden 25 Elefanten und 11 Löwen Satellitenhalsbänder angelegt; in Odzala wurden 11 Elefanten Satellitenhalsbänder angelegt und weitere 14 werden bis Ende Januar 2020 dazukommen. Und schließlich zeigen die ersten Kameradaten, dass die Zahl der Wildtiere in Chinko in der Zentralafrikanischen Republik auf überraschende Weise zunimmt. Wir freuen uns sehr, im nächsten Jahr darüber zu berichten.

Aufbau der Stabilität

Wir plädieren seit Jahren dafür, dass gut geführte Schutzgebiete den Menschen, die in der Nähe der Parks leben, lebensrettende Vorteile bringen. Dies war im März der Fall, als der Zyklon Idai durch Mosambik und Malawi zog und Verwüstungen anrichtete, die für Hunderttausende Menschen verheerende Folgen hatten. Viele Menschen entlang des Buzi-Flusses verloren ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage und hatten keinen Zugang zu Trinkwasser, Nahrung oder medizinischer Versorgung. Wir starteten daraufhin im Bazaruto-Archipel-Nationalpark eine Nothilfeaktion, um den Menschen vor Ort Hilfe zu leisten. Wir veröffentlichten einen Soforthilfeaufruf, auf den viele von Ihnen reagierten, der 200 000 USD für Hilfsmaßnahmen aufbrachte. Dank der Soforthilfe konnten wir zur Unterstützung isolierter Siedlungen einen Hubschrauber, zwei Boote und dreizehn Ranger einsetzen, von denen fünf über eine medizinische Fortbildung verfügten.

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African Parks-Ranger aus Bazaruto in Mosambik unterstützen die vom Zyklon Idai betroffenen Gemeinschaften rund um den Buzi-Fluss © Pablo Schapira

Unter der Leitung des Nationalen Instituts für Katastrophenmanagement in Mosambik arbeiteten unsere Teams eng mit dem Aeroclub Mosambik, Gift of the Givers, Mercy Air, dem Internationalen Roten Kreuz und dem Welternährungsprogramm zusammen, um die Operationen von einem provisorischen Lager aus zu zentralisieren. In Zusammenarbeit mit den Ministern für Landwirtschaft und Gesundheit und der Humane Society International halfen wir auch beim Transport von Tierärzten, Ärzten und Ausrüstung. In den 34 Tagen, die wir vor Ort verbrachten, lieferten wir gemeinsam über 60 Tonnen Lebensmittel mit dem Boot und fast 80 Tonnen Lebensmittel mit dem Hubschrauber. Wir transportierten 37 Ärzte und über 1 500 Kilogramm medizinisches Material zusammen mit 2 200 Kilogramm anderen lebensnotwendigen Gegenständen an mehr als 2 900 Familien.

Das war nicht die einzige Naturkatastrophe, auf die wir in diesem Jahr reagierten. Der Liuwa-Plain-Nationalpark in Sambia erlitt die bisher stärkste gemessene Dürre (wie auch andere große Gebiete im südlichen Afrika), die einen Großteil der lokalen Bevölkerung in eine bedrohliche Situation versetzte. Außergewöhnlich geringe Niederschläge führten zu ruinösen Ernteerträgen und einem Defizit an Grundwasser, das die Ernährungssicherheit auf allen Ebenen beeinträchtigt. In den letzten sechs Monaten versorgten wir 600 stark gefährdete Familien, mehr als 3 600 Menschen, mit Maismehl, um Hungersnöte zu verhindern und die Bedrohung der Wilderer im Park zu verringern. Zudem arbeiten wir mit den Gemeinden zusammen, nicht-klimaresistente Kulturen aus dem Anbau zu entfernen und sie auf zuverlässigere Nahrungsmittelquellen umzustellen, die auch in Zeiten der Dürre bestehen bleiben.

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Peter Fearnhead überreicht Seiner Majestät Litunga Lubosi Imwiko II des Barotse Royal Establishment (BRE) eine Elefantenskulptur und eine Urkunde zum Gedenken an mehr als ein Jahrhundert des Umwelt- und Artenschutzes im Liuwa-Plain-Nationalpark © Scott Ramsay

Trotz dieser herausfordernden Zeiten in Liuwa feierten wir im Juni die offizielle Eröffnung der King Lewanika Lodge. Dies war eine festliche Veranstaltung unter Vorsitz Seiner Majestät Litunga Lubosi Imwiko II, zur Feier eines Jahrhunderts des Umwelt- und Artenschutzes, in dem das traditionsreiche Wächteramt des Barotse Royal Establishment (BRE) eine bemerkenswerte Koexistenz zwischen Menschen und Wildtieren aufrechterhielt. Die Lodge, die von Time+Tide verwaltet wird, ist ein wesentlicher Schritt im Plan zur wirtschaftlichen Wiederbelebung des Parks, und schafft selbst in schwierigen Zeiten Arbeitsplätze und notwendige Einnahmen.

Akageras Fischereigenossenschaft (COPABARWI), die nachhaltige Fangmethoden am Ihema-See anwendet, übertraf unsere Erwartungen, indem sie im Jahr 2019 aus über 53 000 Kilogramm Fisch fast 45 000 USD erwirtschaftete. Der Fisch wurde größtenteils örtlichen Gemeinden verkauft. Im Mai eröffnete Wilderness Safaris in Akagera das erste Luxuscamp – Camp Magashi. Der Park ist zu mehr als 80 Prozent durch den Tourismus selbstfinanziert und 50 Prozent der Besucher stammen aus Ruanda.

Im Mai kündigten wir eine neue Partnerschaft mit Americares an, um den Zugang zu den Gesundheitszentren zu verbessern, die fast 100 000 Menschen in der Umgebung von Liwonde und Majete in Malawi versorgen. Americares ist der weltweit führende gemeinnützige Anbieter von gespendeten Medikamenten und medizinischem Material. In der ersten Phase unserer Partnerschaft setzten sie ihre Instrumente und Ressourcen in Liwonde und Majete ein, mit Aussicht auf Erweiterung in andere Länder und von uns verwaltete Parks.

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„Ranger Day“ im Odzala-Kokoua-Nationalpark, Kongo © Antoine Ede

Unsere Rangertruppe ist nach wie vor die größte einer einzelnen Nichtregierungsorganisation auf dem Kontinent. Diese Männer und Frauen bilden das Fundament unserer Sicherheit. Der Garamba-Nationalpark veranstaltete zur Feier unserer Ranger und der ICCN-Ranger im April seinen jährlichen Ranger-Tag. Der stellvertretende Gouverneur der Provinz Haut-Uele, Vertreter des Institut Congolais pour la Conservation de la Nature (ICCN), drei örtliche Chiefs, zwei Gebietsverwalter und andere örtliche Behörden sowie Hunderte Mitglieder der örtlichen Gemeinde waren anwesend. Der Odzala-Kokoua-Nationalpark feierte seinen ersten Ranger-Tag mit 100 unserer eco-guards. Zahlreiche Beamte und Gemeindevertreter nahmen daran teil, darunter auch der Direktor der Agence Congolaise de la Faune et des Aires Protégées (ACFAP) und der Präfekt von Cuvette Ouest und Sous-Préfet. Eine Parade wurde zusammen mit einer Zeremonie abgehalten, bei der alle eco-guards eine Urkunde erhielten, die ihre intensive Ausbildung zur Vorbereitung auf die Herausforderungen im Feld würdigte.

Im September freuten wir uns, unseren Präsidenten, den Herzog von Sussex, in Liwonde begrüßen zu dürfen, zusammen mit hochrangigen Vertretern unserer wichtigsten Partner, darunter Malawis Minister für Natürliche Ressourcen, Energie und Bergbau, Bintony Kutsaila, den Direktor des Department of National Parks and Wildlife (DNPW), Brighton Kumchedwa, und die britische Hochkommissarin, Holly Tett. Der Besuch des Herzogs rückte Malawi ins Rampenlicht, das sich zu einem führenden Land für den Umwelt- und Artenschutz entwickelte. Zudem wurden die Fortschritte, die wir durch unsere Partnerschaft mit der DNPW erzielten, beleuchtet, sowie unsere Zusammenarbeit mit dem britischen Militär zur Bekämpfung der Wilderei.

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Kinder in einer vom Park finanzierten Schule in Pendjari, Benin © Marcus Westberg

Bedauerlicherweise erlitten wir mit der Entführung zweier französischer Touristen und der Ermordung ihres beninischen Reiseführers Fiacre Bedi im Mai im Pendjari-Nationalpark in Benin eine großes Sicherheitsrisiko. Die Touristen wurden am 9. Mai zusammen mit zwei weiteren Zivilisten in Burkina Faso von französischen Truppen gerettet. Wir schlossen das Gebiet innerhalb des Parks, das Teil der Tatortermittlung war, ab, doch der Park blieb bis zum Beginn der Regenzeit im Juli geöffnet. Im Oktober wurde Pendjari, gewappnet mit einem verbesserten Sicherheitsplan, wieder für Touristen geöffnet. Die Auslastung war so hoch wie im Jahr 2018 und generierte fast 100 000 USD. Unser Parkteam arbeitet heute stärker und effektiver mit den Gemeinden und den nationalen Sicherheitsbehörden zusammen, um den Pendjari-Nationalpark und seine menschlichen und tierischen Bewohner zu schützen.

Unser Team

Im Jahr 2019 verstärkten Kenneth Wanyoto als Direktor der Personalabteilung, Charles Wells als Chief Operating Officer und Jean Labuschagne als Direktorin für Umweltschutzentwicklung unser Führungsteam im Hauptsitz. Dieses Jahr absolvierten zwei Mitarbeiter das South African Wildlife College (SAWC): Armstrong Chinga, unser Senior Wildlife Police Officer in Liuwa-Plain und Kambani Masamba, ein Ranger-Sanitäter in Nkhotakota. Beide erhielten ein Fortgeschrittenen-Zertifikat in grenzüberschreitendem Schutzgebietsmanagement.

Zum zweiten Mal in Folge wurden sieben African Parks-Ranger bei der zweiten jährlichen Verleihung der African Ranger Awards in Ghana ausgezeichnet, die von der Paradise Foundation und der Alibaba Foundation veranstaltet wurden. Zu den Rangern gehörten Daoba Dieudonne Komerewa aus Garamba, Benito Willie aus Majete, Forment Kalaba Chisala aus Bangweulu, Dari Narakoua und Juste Sokoutinde aus Pendjari sowie Leonidas Mpumje und Anthony Nzuki aus Akagera. Wir sind sehr stolz auf unsere SAWC-Absolventen und Ranger und danken ihnen für ihr Engagement und ihren riesigen Einsatz zum Schutz der unberührten Orte Afrikas.

Ich freue mich sehr, Ihnen einige Neuzugänge in unseren Vorständen vorzustellen, die für die Steuerung der Organisation so entscheidend sind. Melani Walton, eine bedeutende Philanthropin, trat im Oktober unserem US-Vorstand bei. Auch Penni Ludwig, eine langjährige Unterstützerin des Umweltschutzes, trat Anfang des Jahres dem US-Vorstand bei. Dieter Zetsche, ehemaliger CEO von Daimler, übernahm vor kurzem die Rolle des Vorstandsvorsitzenden unserer neuen Stiftung in Deutschland, mit Jürgen Steinemann, Vorsitzender der Metro AG, als zweitem Vorstandsmitglied. Vasant Narasimhan, CEO von Novartis und Verfechter globaler Gesundheitspolitik, insbesondere in Afrika, trat vor kurzem dem Vorstand des African Parks Network bei.
    
Neil Harvey, ehemaliger CEO von Credit Suisse in Hongkong und China, übernahm die Rolle des Vorstandsvorsitzenden der Asia Pacific Advisory Group. Ihm zur Seite stehen Leo Evers, Markus Jebsen, Nancy Lee und Rajiv Louis. Unser niederländischer Verwaltungsrat wurde um drei Personen erweitert: Pieter van Doorne, ein erfolgreicher Unternehmer und Mitbegründer von Green Safaris, Frederik Lotz, der ehemalige CFO von Action, und Mirjam de Blécourt, eine führende Arbeitsrechtsanwältin und Mitglied des niederländischen Senats. Wir fühlen uns geehrt, diese neuen Mitglieder willkommen zu heißen.

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 Elefanten im Liwonde-Nationalpark, Malawi © Frank Weitzer

In großer Dankbarkeit

So viel konnten wir dieses Jahr bewirken, selbst nach Naturkatastrophen, regionalen Unsicherheiten und weiteren Rückschlägen. Ich blicke mit Stolz und Dankbarkeit auf das Jahr 2019 zurück – Dankbarkeit gegenüber den mehr als 5 000 Menschen, die unsere Voll- und Teilzeitkräfte ausmachen, gegenüber unseren Regierungspartnern, die uns ihr Vertrauen schenken, und gegenüber unseren Unterstützerinnen und Unterstützern, die unsere Vision unerschütterlich teilen. Unsere Erfolge sind Ihre Erfolge: Es ist so auffallend klar, dass nichts von all dem ohne Ihre kontinuierliche Unterstützung möglich wäre. Im Namen aller Mitarbeiter von African Parks danke ich Ihnen für Ihre Hilfe und freue mich auf 2020 – das Jahr, in dem wir unser 20-jähriges Jubiläum feiern und alles tun werden, um die letzten natürlichen Ökosysteme zu sichern.

Peter Fearnhead
CEO
African Parks